Jeder Patient und jede Patientin kann unabhängig von der Art der körperlichen Erkrankung auch eine psychosoziale Betreuung und psychosomatische Behandlung benötigen.

Der Bedarf an psychosomatischer Versorgung ist daher prinzipiell nicht an bestimmte Diagnosen gebunden und kann jede Altersgruppe betreffen.

Hier finden Sie allgemeine Informationen über häufige psychosomatische Krankheitsbilder und  Fallbeispiele!

Erkrankungen


Psychosomatische Behandlung ist vor allem dann erforderlich, wenn psychische und/oder soziale Faktoren wesentlich zur Entstehung, Auslösung oder Aufrechterhaltung der Erkrankung beitragen.

Dabei können prinzipiell folgende
Zusammenhänge unterschieden werden:


Krankheiten können körperlich beginnen und die PatientInnen in der Folge seelisch oder sozial schwer belasten, wie dies etwa nach einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall verständlicherweise oft zu beobachten ist.

Diese Belastungen können den weiteren Krankheitsverlauf ungünstig beeinflussen:
Körperlich-seelischer Zusammenhang.

Krankheiten können aber auch körperlich in Erscheinung treten und durch psychische Faktoren ausgelöst worden sein oder aufrechterhalten werden.

Dies ist zum Beispiel bei manchen Formen von Herzbeschwerden, Magen-Darm Beschwerden oder Wirbelsäulenbeschwerden der Fall:

Seelisch-körperlicher Zusammenhang.




Bei vielen so genannten Zivilisationskrankheiten wie "hoher Blutdruck" (Hypertonie), Zuckerkrankheit (Diabetes Typ II) oder Übergewicht bestehen ebenso psychosomatische Zusammenhänge, die oft als "Lebensstil" angesprochen werden - oft greifen dabei körperlich-seelische und seelisch-körperliche Zusammenhänge so eng ineinander, dass man von einer typischen Henne-Ei-Situation sprechen könnte!