Ein Netzwerk ist keine Organisation und verfügt somit über keine fixen Außengrenzen oder hierarchischen Innenstrukturen.

Behandlungsnetzwerk


Ein Netzwerk ist keine Organisation und verfügt somit über keine fixen Außengrenzen oder hierarchischen Innenstrukturen - die aktive Beteiligung am Netzwerk Psychosomatik erfolgt freiwillig und ohne formale Verpflichtungen. Die Aufnahme in das virtuelle Netzwerk Psychosomatik ist im Sinne der Qualitätssicherung an die Nachweisbarkeit der psychosomatisch/psychotherapeutischen Behandlungskompetenz und eines entsprechenden Versorgungsangebotes geknüpft.

Eine optimale Funktionsweise des Netzwerks setzt die aktive Beteiligung aller involvierten Versorgungsebenen voraus:



Ebene 1 Primäre Versorgungsebene - Ebene der psychosomatischen Grundversorgung

Allgemeinmediziner, FachärztInnen, Ambulanzen und stationäre Einrichtungen. Insbesondere alle Ärztinnen und Ärzte mit psychosozialer und psychosomatischer Kompetenz.

Ebene 2 Psychosomatisch-psychotherapeutische Versorgungsebene

ÄrztInnen mit psychotherapeutischer Kompetenz, PsychotherapeutInnen, Klinische PsychologInnen im psychosomatischen Arbeitsfeld, psychosomatisch/psychotherapeutische Ambulanzen, Beratungsstellen mit psychotherapeutischem Angebot, Konsiliar/Liaison Dienste, verschiedene stationäre Einrichtungen mit psychosomatisch/psychotherapeutischer Spezialisierierung, universitäre Medizinische Psychologie und Psychotherapie.


Ebene 3 Metaebene der Gestaltung und Qualitätssicherung

In diesem Sinne ist es von besonderer Bedeutung, dass speziell auch vorwiegend somatisch tätige Ärztinnen und Ärzte im klinischen Bedarfsfall das Netzwerk Psychosomatik nützen.